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Nanett im Paradies

Am 5. September endete für mich ein "Abstecher" ins Paradies auf Erden (oder doch besser auf dem Wasser) – leider – 7 Tage Kreuzfahrt mit der SILVER MUSE von SILVERSEA Cruises auf dem Mittelmeer von Monte Carlo über Livorno, Civitavecchia (Rom), Olbia (Sardinien), Calvi (Korsika), Cannes, Sète bis Barcelona.

Natürlich fragen mich alle Daheimgebliebenen nun, wie es denn auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff so ist. Dann muss ich immer sagen, dass die SILVER MUSE nicht ein Kreuzfahrtschiff ist, sondern etwas wirklich Außergewöhnliches und komme dann aus dem Schwärmen nicht mehr heraus.

Es war schon hart für mich, nach einer Woche Rundum-Sorglos-Paket wieder auf den Boden des realen Lebens "aufzuschlagen". Zum Glück wurden viele tolle Fotos geschossen, um die unvergesslichen Eindrücke noch lange zu konservieren.

Auf dieser Reise durfte ich erleben, was perfekter Service in Hotellerie, Gastronomie und Gästebetreuung bedeutet. Leider erleben wir unser Deutschland diesbezüglich oft als "Service-Wüste", in der Gäste eigentlich der größte Störfaktor sind.

Mit großer Begeisterung erzähle ich - angefangen von einem exklusiven Butler-Service, den jeder Gast genießen darf, über die kompetente Gästebetreuung sowohl in Deutsch als auch in Englisch,

dem Tausendsassa und Cruise Director Rico Du-Breil, dem Assistent Cruise Director Luke Murgatroyd (der ganz nebenbei phantastisch Piano spielen kann) sowie

den Künstlern an Bord, die auf höchstem künstlerischen Niveau ihr Handwerk beherrschen und mich jeden Tag und besonders am Abend aufs Neue begeisterten;

Chapeau vor der Gesangsleistung der 6 jungen "Entertainer", die uns Gäste jeden Abend faszinierten und verzauberten.

Weltklasse!

Und dann nicht zu vergessen die kulinarischen Höhepunkte in allen Restaurants – von japanischem Live-Cooking und Sushi über französische Küche bis Mediterran sowie den Leckereien im Arts Café zum „Nachmittags-Tee" mit Sandwiches und Törtchen für jeden Gaumen. Dann der Grill und die Pizzeria am Pool und zum Dessert die Eistheke. Und dass alles natürlich auch 24 Stunden „frei Haus" in der Suite genießen – der eigene Butler macht´s möglich!

Jetzt ist mir auch klargeworden, warum ich in der Suite vergeblich nach einer Personenwaage Ausschau hielt....

Mein Butler „beschwerte" sich dann doch, dass ich so wenig für Ihn zu tun hatte. Aber ich wollte möglichst alle Angebote an Bord kennenlernen und so ist es nicht verwunderlich, dass ich auch viele neue und interessante Bekanntschaften unter den Mitreisenden machte und nur wenig Zeit in meiner Suite verbrachte. Eigentlich sehr schade, denn schon die Suite war der Knaller und die Reise wert. Das Bad mit Wanne, Dusche und so vielen Ablagemöglichkeiten für uns Frauen – da hat jemand wirklich mitgedacht, dann der begehbare Kleiderschrank – den ich zu Hause nun schmerzlich vermisse, das großzügig eingerichtete Zimmer und der große Balkon, auf dem ich nachts oft die Sterne anhimmelte. Eigentlich müsste der Tag für solche Reisen um mindestens 12 Stunden verlängert werden...

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Das Publikum an Bord ist erfrischend locker, so dass es nicht schwerfällt, neue interessante Bekanntschaften zu machen. Und nicht zu vergessen die Bordaktivitäten. Ich hatte schon richtig Stress, immer pünktlich um 16:45 Uhr am Quiz mit Rico oder Luke teilzunehmen und dann natürlich um 17:30 Uhr den Putting-Contest nicht zu verpassen. Es war ein Riesenspaß!

Natürlich nutzte ich die Chance auch zum „Pigmente haschen" und wurde am Pool von den guten Geistern des Service verwöhnt, die mir meine Wünsche schon erfüllten, obwohl ich diesen noch nicht mal ausgesprochen hatte. Sei es mein leckerer Fruchtpunsch oder mein „täglicher" Eisbecher – das wird zu Hause schwer zu toppen sein! Mann und Frau kann sich schon daran gewöhnen, dass zum Service am Pool auch das Putzen der Sonnenbrille sowie das Reichen von kühlenden Tüchern gehört.

Ja und nun kommen ja auch noch die tollen, von der Sonne geküssten Destinationen dieser Reise dazu, wo ich jede Hafenstadt zu Fuß erkundete und vieles entdecken konnte. Seien es die bunten Märkte mit den wirklich frischen Angeboten an Fisch, Obst und Gemüse oder die lauschigen Gassen abseits des Touristenlärms mit kleinen Läden und Cafés, wo ich natürlich auch immer Ausschau nach leckerem Eis und einem guten Kaffee hielt. Ich ließ die Seele baumeln und fühlte mich fast wie im Urlaub während ich das landestypische Flair im wahrsten Sinne des Wortes „inhalierte".

Nun könnte ich noch so viele Dinge aufzählen, die diese Reise mit der SILVER MUSE so einzigartig und unvergesslich machten.

Na, neugierig geworden und vom Fernweh infiziert? Dann nichts wie hin zum Reisebüro und los geht´s auf große Fahrt mit SILVERSEA CRUISES um selbst zu erleben, was es heißt: „Wer eine Reise tut, kann viel erleben und erzählen!"

In diesem Sinne verabschiede ich mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von der SILVER MUSE –

Ihre Nanett Ewald